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AUSSTELLUNG

AUFGEHOBEN
JULIA ZIEGLER


Cyanotypie und Installation

Eröffnung \ Fr. 24. April 2026 \ 19 UHR
25. April — 30. Mai 2026
Finissage 30. Mai \ 15-20 Uhr


AUFGEHOBEN

Das Januswort "aufheben" handelt von Verlust oder Erhalt, steht einmal für "bergen" und ein anderes Mal für "verwerfen", kann "hochschätzen" oder "entwerten", "festhalten" oder "loslassen" bedeuten. Das klärt der Kontext. Julia Ziegler zeigt in der gleichnamigen Ausstellung in der Galerie oqbo Installation und Cyanotypien und umkreist dabei dieses Thema.


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VORSCHAU / UPCOMING line




oqbos paperfile geht auf Reisen.
Wir freuen uns über die Einladung zur Ausstellung Merry Company, die von Mai bis September 2026 in der Kunsthalle Barmen in Wuppertal stattfinden wird.

MERRY COMPANY
Eröffnung Samstag 23. Mai 2026 | 19 Uhr
24. Mai 2026 — 13. September 2026



Künstler*innen: Matthias Aberle, Andy Benger, blue sugar boundaries, Bodo Berheide, Meltem Er, Valerie Feldhaus, Kati Heck, Josef Kirschner und Anja Stahl, Konsortium, Wir sollten eine Gruppe gründen (mit Studierenden der Bergischen Universität Wuppertal, der Hochschule Düsseldorf und der Universität Duisburg Essen), Babu Noella mit Ubuntu, mackerinnenanstalt, oqbo | raum für bild wort ton, Cornelia Schleime, 6PACK


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PDF | MERRY COMPANY












AUSSTELLUNG

Michael Bause | CITY OF PAPER
Urbane Schichtungen | Malerei und Collage
(1988 — 1992)


Eröffnung \ Fr. 5. Juni 2026 \ 18 Uhr
6. Juni 2026 — 11. Juli 2026



City of Paper – Urbane Schichtungen
Malerei und Collage (1988–1992) von Michael Bause

Es ist uns eine große Freude, Sie zur Ausstellung City of Paper – Urbane Schichtungen von Michael Bause (geb. 1954) einzuladen. Gezeigt werden Leinwände und Collagen aus den Jahren 1988 bis 1992, in denen Bause vor nahezu 40 Jahren eine eindrucksvolle Verdichtung jener tektonischen, politischen und medialen Umbrüche sichtbar machte, die das Ende des 20. Jahrhunderts prägten. Wenn wir heute auf diese Werkgruppe blicken, begegnen wir nicht nur Collagen im klassischen Sinne, sondern einem analytischen Bildraum, in dem Stadt und Erinnerung, Konstruktion und kulturelle Imagination in vielschichtiger Überlagerung zusammentreffen. Der Entstehungszeitraum von 1988 bis 1992 ist dabei keinesfalls zufällig. Er markiert eine historische Schwellenzeit: der Zerfall der Sowjetunion, der Fall der Berliner Mauer und mit der Öffnung Europas das vorläufige Ende des Kalten Krieges. Hinzu kam die Beschleunigung globaler Bildzirkulationen und zugleich die Krise der großen Erzählungen der Moderne. Die funktionalistische Gewissheit der Nachkriegszeit hatte ihre Überzeugungskraft weitgehend verloren, während sich postmoderne Strategien bereits zu erschöpfen begannen. Genau in diesem Zwischenraum entstanden die Bilder und Collagen von Michael Bause.

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LESUNG und GESPRÄCH


Nanne Meyer | Augenblicklicht
Nanne Meyer und Cornelia Jentzsch
Mi. 17. Juni 2026 \ 19 Uhr



Nanne Meyer beschäftigt sich in ihren einzigartigen bildnerischen Werken mit dem Fragilen, Ephemeren, Randständigen, ihre Zeichnungen und Collagen sind zu Schaubildern geronnene Gedanken voller Humor und Klugheit. Dieselbe gedankliche und schöpferische Energie durchzieht auch ihr Schreiben, das mit der Wucht des Kleinen ebenso besticht wie mit der einfühlsamen Weisheit der Seherin. Eine Auswahl ihrer Gedichte, Verse, Notizen und Gedankenblitze aus fünf Jahrzehnten werden hier erstmals einem größeren Publikum vorgestellt und damit eine Magierin der Worte sichtbar gemacht.


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KONZERT

Art Critics Orchestra unplugged
Artists Song Programm
Fr. 26. Juni 2026 \ 19:30 Uhr



Das Art Critics Orchestra (ACO) besteht aus vier Musikern, die alle in der Kunstwelt aktiv sind und sich seit über zwanzig Jahren mit ihrer musikalisch schwer fassbaren und trotzig tanzbaren Musik bei ihr revanchieren. Ihr Live-Repertoire umfasst eine Sammlung von Künstlerliedern, die von internationalen Künstlern wie Øystein Aasan, Dave Allen, Christian Jankowski, Elke Krystufek, Karin Sander, Ross Sinclair und Annika Ström speziell für das ACO geschrieben wurden, sowie eigene Kompositionen und natürlich auch politische Songs. ACO vereint dafür die Talente von Catherine Lorent (Gitarre und Gesang), Micz Flor (Gitarre und Gesang), Raimar Stange (Bass, kein Gesang) und Andreas Schlaegel (Schlagzeug und Gesang). Nun arbeitet das ACO an neuen Songs, die von einer jüngeren Generation von Künstlern für sie geschrieben wurden, darunter beispielsweise „I’m a Woman“ von Keren Cytter und „Kunst am Bau“ von Catherine Lorent. Das ACO wird dieses neue Programm diesen Sommer an verschiedenen Orten zum ersten Mal vorstellen.

The Art Critics Orchestra (ACO) consists of four musicians, all active in the art world, who have been responding to it with their musically elusive yet defiantly danceable music for over twenty years. Their live repertoire features a collection of artist songs written especially for ACO by international artists, alongside their own compositions and, naturally, a few political songs. ACO brings together the talents of Catherine Lorent (guitar and vocals), Micz Flor (guitar and vocals), Raimar Stange (bass, no vocals), and Andreas Schlaegel (drums and vocals). The songs on their first album were written exclusively for the band by artists such as Øystein Aasan, Dave Allen, Christian Jankowski, Elke Krystufek, Karin Sander, Ross Sinclair, and Annika Ström. Following a major retrospective at Kindl, Berlin, two years ago, ACO is now working on new songs written for them by a younger generation of artists, including, for example, “I’m a Woman” by Keren Cytter and “Kunst am Bau” by their very own Catherine Lorent. This summer, ACO will present this new program at various venues.

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PDF | edition #13