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»mit ohne alles«
Michael Glasmeier | Gedichte, Bilder, Konstellationen seit 1975
Konzeption, Realisation | Christian Schiebe
Eröffnung \ Sa. 14 März 2026 \ 15 — 19 UHR
19. März — 18. April 2026
...mehr Text
https://glasmeier.info/michael-glasmeier/
Finissage
Samstag 18. April 2026 \ 15 — 18 UHR
Zu diesem Anlass präsentieren wir erstmals die komplette Sammlung der
Schweifhefte
herausgegeben von Michael Glasmeier und Christian Schiebe in der Edition 502, Berlin.
Die 22 Hefte entstanden 2024/2025. Der Titel der Reihe bezieht sich direkt auf Jean Paul und allgemein auf die künstlerische Praxis der Digression seit Laurence Sterne (Abb.).
Weitere Informationen zu den Schweifheften und der Künstler:innen Liste finden Sie im angehängten PDF.
PDF | SCHWEIFHEFTE
VORSCHAU / UPCOMING
AUSSTELLUNG
AUFGEHOBEN
JULIA ZIEGLER
Cyanotypie und Installation
Eröffnung \ Fr. 24. April 2026 \ 19 UHR
25. April — 23. Mai 2026
Aufgehoben
Das Januswort "aufheben" handelt von Verlust oder Erhalt, bedeutet einmal "bergen" und ein anderes Mal "verwerfen", kann "hochschätzen" oder "entwerten", "festhalten" oder "loslassen" benennen. Das klärt der Kontext.
Darum kreist auch Julia Zieglers nächste Ausstellung bei oqbo, in der Cyanotypie und Installation gezeigt werden.
BUCHVORSTELLUNG und LESUNG
TRANSIT 64 | BudeMunkWieland
Heinz Bude, Bettina Munk, Karin Wieland
Donnerstag 7. Mai \ 19 UHR
"Transit 64" ist ein Roman mit Zeichnungen nach Art einer Graphic Novel. Die beiden Hauptprotagonisten sind Marlene Dietrich und Willy Brandt, die sich 1964 im geteilten Berlin begegnen.
Marlene Dietrich befindet sich auf einem Zwischenstopp zu Konzerten in Warschau im Generalshotel auf dem DDR Flughafen Schönefeld und Willy Brandt und Egon Bahr treffen sich am Schlachtensee, um einen abenteuerlichen Plan auszubaldowern. In Rückblenden tritt Marlene Dietrich als Officer der US Army in der Schlacht um den Hürtgenwald auf und der junge Willy Brandt als Widerstandskämpfer im Paris der Volksfront und im Berlin der Nazis.
Die beiden eint der Mut und die Einsamkeit und die Bereitschaft, in Gefahr und höchster Not das Richtige zu tun. Die Zeichnungen zeigen sie als Figuren einer Einbildungskraft, die das Kino, die Politik und die Geschichte zusammenbringt.
Das ist alles ziemlich irre und zugleich so unglaublich wahr. Das Buch will nicht einfach nur daran erinnern, was in Vergessenheit geraten ist, sondern für heute vorstellbar machen, was es heißt, ein Antifaschist und eine Antifaschistin zu sein.
Film
Freitag 22. Mai 2026 \ 19 Uhr
Edith Jud | Mizu no oto - Der Klang des Wassers
2024 | Japan, Germany | 110 Minuten
Edith Jud: Kamera/Ton/Text/Sprache/Musik/Produktion
Philipp Hartmann/Edith Jud: Endredaktion
Nanaé Suzuki: Kontakte/Übersetzungen
Steffen Wohlfarth: Technischer Support
Pablo Paolo Kilian: Tondesign/Schlussmischung
Tim Liebe: Farbkorrekturen
Der japanische Ursprungsmythos beschreibt die Entstehung der Inseln aus dem Meer, daraus hat sich die Ur-Religion Shintoismus entwickelt. Ein wichtiger Kanon ist die Gleichbedeutung des Menschen mit allen Elementen. Der Film basiert auf diesen Themen und geht ihren Spuren in der Gegenwart nach. Fragt, was es bedeutet, wenn die Natur genauso unvollkommen ist wie der Mensch. Wie gehen die Menschen damit um? Wie lebt es sich auf unruhiger Erde, umgeben von riesigen Wassermassen im wilden Pazifik – lange Zeit verschlossen gegenüber Fremden und deren Einflüssen?
Der Film besucht auf seiner Reise durch vier Klimazonen ursprüngliche Orte, beobachtet Menschen, die traditionelle Berufe und Riten im heutigen Alltag leben. Beobachtet sie beim Arbeiten, Genießen und Feiern. Er begegnet Frauen und Männern, die sich engagieren gegen die Zerstörung der Natur – und schaut staunend auf Begebenheiten am Wegesrand
PDF | edition #13






