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A US S T E L L U N G

WEISS

Martin Conrath & Marion Kreißler | Doris Kuwert | Christine Lohr | Stefan Schmarsow

4. März 2017 – 1. April 2017
Eröffnung | Freitag 3. März 2017 | 19 Uhr

Die Ausstellung zeigt Arbeiten aus den Bereichen Video, Fotografie, Zeichnung und Objekt, die sich in unterschiedlicher Form auf die Farbe Weiß als Licht- bzw. Objektfarbe beziehen.
Weiß ist dogmatisch, stringent. Wie Schwarz kann man es nicht steigern. Es ist Teil der Dualität Schwarz-Weiß.
In der Vorstellung zieht der Begriff eine große Zahl von Metaphern hinter sich her, während die Kunst sich mit der Realität herumschlägt, die eine harte Präsenz der Objekte zeigt.

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L E S U N G

Abschied nehme ich schon immer.

Der Dichter Rolf Persch.
Ein Abend mit Steffen Thiemann und Sabine Schiffner, in Zusammenarbeit mit dem Sprungturm Verlag, Köln. Herausgegeben von Norbert Hummelt mit einem biographischen Essay von Sabine Schiffner

Donnerstag 30. März 2017 | 20 Uhr

2008 war Rolf Persch bei oqbo zu Gast. Er ist am 5. März 2015 im Alter von 65 Jahren gestorben.
Sabine Schiffner und Norbert Hummelt haben nun im Sprungturm Verlag ein Buch mit seinen Gedichten herausgebracht .

Die Lesungen von Rolf Persch waren legendär, vorwiegend zu erleben im Kölner Raum, aber auch bei internationalen Festivals wie dem Steirischen Herbst.
Geschult war seine Stimme, waren seine Gedichte an Ernst Jandl, aber Einfallsreichtum und persönliche Originalität gaben ihnen ein eigenes Gepräge; den sprachlichen Spieltrieb hat er mit Klarheit und Strenge stets an der kurzen Leine geführt und so eine Vielzahl prägnanter, zeitloser Gebilde geschaffen.
Der Dichter, der so weise und lebensnah schreiben konnte, lebte seit Jahren zurückgezogen in der Eifel.



PDF | Rolf Persch




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A U S S T E L L U N G

IN GOOD SHAPE

Michael Bause | Christian Bilger | Frank Eltner | Dirk Lebahn | Seraphina Lenz |
Julia Ziegler |

4. März 2017 – 7. April 2017
Eröffnung | Freitag 3. März 2017 | 19 Uhr

Nach der Ausstellung "Better Late Than Ugly" von Arvid Boecker mit den Gästen Jeffrey Cortland Jones | Dayton/Ohio, Douglas Witmer | Philadelphia, Kevin Finklea | Philadelphia, Jürgen Knubben | Rottweil, Sabine Tress | Köln, Hernan Ardila | Barcelona nehmen die Macher*innen der Produzentengalerie oqbo | raum für bild wort und ton die Einladung zum Austausch wahr und kombinieren ihre Bilder, Objekte, Prints und Installationen in der Ausstellung "In Good Shape" bei boeckercontemporary in Heidelberg.
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PDF | IN GOOD SHAPE

boekercontamporary | Raum für zeitgenössische Kunst | Heidelberg



VORSCHAU / UPCOMING


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A U S S T E L L U N G

Even simple action can make a big impact
Stefanie Kägi | Manfred Peckl | Anna Roberta Vattes
zusammengestellt von Michael Bause

8. April 2017 – 6. Mai 2017
Eröffnung | Freitag 7. April 2017 | 19 Uhr

Unter dem selbstbewussten wie nicht minder selbstironischen Titel Für das Abstrakte gibt es keinen Ersatz präsentierte die Galerie oqbo im Mai 2009 eine Gruppenausstellung mit acht Positionen zeitgenössischer Malerei. Von monochrom und geschlossen bis gestisch-wild reichte die Bildsprache – und der Abstraktion verpflichtet.
Es folgten Im Raum nichts als Farbe sehen (2010), If we cannot free ourselves, we can free our vision (2011 | Kurator Rolf Ricke), Dripping Color Amazement (2012 | Kurator Brent Hallard) und Bild Code (2015), einige von Michael Bause angeregt, andere von ihm zusammengestellt.

Die Ausstellung Even simple action can make a big impact setzt die 2009 begonnene Reihe zu verschiedenen Aspekten des Phänomens Malerei fort. Neue Arbeiten von Stefanie Kägi, Anna Roberta Vattes und Manfred Peckl werden zu sehen sein.
Die Künstler*innen, die alle Malerei studierten, Maler*innen sind und doch ihre jeweiligen Bildfindungen mit unkonventionellen Mitteln auch außerhalb der Leinwand suchen, zeigen erstmals ihre Arbeiten in einer gemeinsamen Ausstellung.

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L E S U N G
| Mittwoch | Philosophische Reihe matthes und seitz
Mittwoch 3. Mai 2017 | 20 Uhr

Jean-Claude Lebensztejn | Pygmalion
übersetzt und vorgestellt von G. H. H.
Einführung Andreas Rötzer

Der zyprische Bildhauer Pygmalion wurde, so berichtet Ovid, wegen der Zügellosigkeit der Frauen zum Frauenfeind. Ersatz für seine Sehnsucht fand er in der Kunst und versuchte fortan, die perfekte Frauenstatue zu erschaffen. Als ihm dies gelingt, verliebt er sich in die von ihm kreierte Figur. Die Götter hauchen ihr schließlich Leben ein, und Pygmalion zeugt mit Galatea, wie sie später genannt werden sollte, ein Kind.

Der Kunsthistoriker und -theoretiker Jean-Claude Lebensztejn geht diesem Mythos in einem Gang durch die Kunstgeschichte nach und legt durch diese Motivgeschichte eine jahrtausendealte Utopie frei, die vielleicht bald Wirklichkeit werden wird.

Jean-Claude Lebensztejn, geboren 1942, ist Professor für zeitgenössische Kunst und Kritiker. Er lehrte u. a. an der Sorbonne und ist ein wichtiger Vertreter der französischen Strukturalisten. Pygmalion ist das erste Buch in deutscher Übersetzung.

G.H.H. hat neben "Pygmalion" auch "Bildnisse des Teufels" von Daniel Arasse und "Gegen die Diktatur des Jetzt" von Gustavo Zagrebelsky übersetzt und schreibt für die Frankfurter Allgemeine Zeitung





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A U S S T E L L U N G

True Grid
Julia Ziegler

Julia Ziegler zeigt in der vierten Einzelpräsentation bei oqbo malerische Arbeiten aus zwei parallel entstandenen Arbeitszyklen. Scheinfliesen konfrontieren aufgeblasene Pinguine, Erkennungsmuster werden in beiden Fällen aktiviert.

13. Mai 2017 - 10. Juni 2017
Eröffnung | Freitag 12. Mai 2017 | 19 Uhr

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L E S U N G
| Mittwoch | Philosophische Reihe matthes und seitz
Mittwoch 24. Mai 2017 | 20 Uhr

Henning Schmidgen | Forschungsmaschinen
Experimente zwischen Wissenschaft und Kunst
Einführung Andreas Rötzer

Wer über Wissenschaft und Kunst spricht, kann vom Experiment nicht schweigen. Die Rede ist heute von »Künstlerischer Forschung«, »Poetik des Experiments«, »Kunstwissenschaft als Experimentalsystem«. Die Konjunktur dieser Begriffe ist aus dem Zusammenhang einer übergreifenden Entwicklung zu verstehen, in der ›Experiment‹ zum Schlüsselbegriff einer posthumanen Kultur geworden ist, in der sich Menschen und Maschinen, Körper und Technik, Natürliches und Künstliches in immer neuen Formen verkoppeln, um Effekte des Neuen hervorzubringen.
Henning Schmidgen untersucht in diesem Band die konkrete Beschaffenheit und die spezifische Wirksamkeit experimenteller Anordnungen in Kunst, Kino und Architektur. Seine Untersuchung mündet in der Vermutung, dass der Diskurs über das Experiment, will er seinen wissenschaftlichen und künstlerischen Gegenständen gerecht werden, selbst experimentelle Züge annehmen muss.




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