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6 aus 159

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A U S S T E L L U N G

6 aus 159

Christian Buchloh | Ruprecht Dreher | Margret Eicher | Ruth Gindhart | Katharina Meldner | Jörn Stoya

17. Dezember 2016 – 21. Januar 2017
Eröffnung | Freitag 16. Dezember 2016 | 19 Uhr


Mit 6 aus startete oqbo im Jahr 2012 ein Format, das die Künstlerinnen und Künstler des paperfile Archivs ausführlicher vorstellt.
Wie immer zum Jahresende, bereits zum sechsten Mal, kuratiert oqbo diese Ausstellung zusammen, indem jedes oqbo-Mitglied einen Gast auswählt.
Diesmal begegnen sich Arbeiten von drei Künstlerinnen und drei Künstlern. Jede Arbeit für sich hat ihren eigenen klaren Klang, kann allein als autonom und vollständig gelten und wird so auch in die Ausstellung gesetzt. Dann beginnen in diesem Kontext zwangsläufig die Korrespondenzen.
Formale und inhaltliche Parallelen unterstützen sich, Gegensätze verstärken Charakteristisches.
6 aus ist insofern auch ein Experiment, eine Untersuchung über die Rezeption von Kunst, über Wahrnehmungsgewohnheiten, Verabredungen, Prägungen.
Die Künstler vertrauen ihre Arbeiten dieser Ausstellung an, wir trauen den Arbeiten diese Begegnungen zu.

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VORSCHAU / UPCOMING



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A U S S T E L L U N G

Arvid Boecker
Better Late Than Ugly

mit

Jeffrey Cortland Jones | Dayton, Ohio
Douglas Witmer | Philadelphia
Kevin Finklea | Philadelphia
Jürgen Knubben | Rottweil
Sabine Tress | Köln
Hernan Ardila | Barcelona

28. Januar 2017 – 25. Februar 2017
Eröffnung | Freitag 27. Januar 2017 | 19 Uhr

boeckercontemporary ist ein Projekt von Arvid Boecker. Absicht ist es ein experimentelles, international ausgerichtetes Ausstellungsforum jenseits der Kunstzentren aufzubauen und für Heidelberg einen lebendigen Ort der Begegnung mit zeitgenössischer Kunst zu schaffen.
boeckercontemporary versteht sich als Netzwerkknoten und arbeitet weltweit mit freien Kuratoren und international arbeitenden Kunsträumen zusammen.
boeckercontemporary zeigt im Jahr 4 bis 6 thematische Gruppenausstellungen international etablierter Positionen ungegenständlicher Malerei.

Arvid Boecker verfolgt seit Jahren eine kompromisslos konsequente, streng durchgehalten Strategie der Recherche auf dem Feld der Malerei, in der es immer wieder neu um den Prozess des Malens, um die Parameter von Format, Bildgröße, Aufteilung und Strukturierung einer Fläche, um Rhythmus und Schichtung, um die Balance von Regel und Abweichung, Konstruktion, Impression und Expression geht, um Horizontale und Vertikale und um das Verhältnis von Farbtönen, Hell und Dunkel, Kalt und Warm: Ein wahrhaft unerschöpfliches Thema, bei dem trotz oder vielleicht gerade wegen Boeckers strikt minimalistischer Haltung und systematischem Vorgehen keinerlei Redundanzen entstehen.
Und man begreift, dass diese Arbeiten keine kalten, lediglich theoretisch relevanten Kopfgeburten sind, sondern Kreationen von naturhafter Vitalität und intensiver, zugleich aber auch nüchtern reflektierender Erfahrung. Text: Prof. Hans Gercke

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V O R T R A G

| Mittwoch | Philosophische Reihe matthes und seitz
Mittwoch 8. Februar 2017 | 20 Uhr

Marcus Steinweg | Splitter
mit Andreas Rötzer

Splitter können unter die Haut fahren, Schmerzen und Entzündungen provozieren. Sie sind Bruchstücke einer Totalität, deren Integrität illusorisch bleibt.
In Splittern zu denken, heißt eine Welt zu denken, deren Intaktheit bezweifelt werden kann. Nur muss sich dieser Zweifel nicht als Enttäuschung ausdrücken.
Steinwegs Reflexionen spiegeln eine in ihrer Zersplitterung ebenso inkonsistente wie offene, nicht restlos determinierte Welt.





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A US S T E L L U N G

WEISS

Martin Conrath & Marion Kreißler | Doris Kuwert | Christine Lohr | Stefan Schmarsow

4. März 2017 – 1. April 2017
Eröffnung | Freitag 3. März 2017 | 19 Uhr

Die Ausstellung zeigt Arbeiten aus den Bereichen Video, Fotografie, Zeichnung und Objekt, die sich in unterschiedlicher Form auf die Farbe Weiß als Licht- bzw. Objektfarbe beziehen.
Weiß ist dogmatisch, stringent. Wie Schwarz kann man es nicht steigern. Es ist Teil der Dualität Schwarz-Weiß.
In der Vorstellung zieht der Begriff eine große Zahl von Metaphern hinter sich her, während die Kunst sich mit der Realität herumschlägt, die eine harte Präsenz der Objekte zeigt.

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P E R F O R M A N C E

Freitag | 17. März 2017 | 20 Uhr

Agnès Guipont | Stimme, Sounds (aus Objekten, Geräten, Instrumenten)

La Vie en Bô präsentiert /présente:
White out /Blanc dehors

Tonperformance um das Gedicht "Schnee" von Mahmud Darwisch, palästinensischer Dichter (1942-2008)

Während eines Stromausfalls, in seinem dunkel gewordenen Haus, beobachtet der Erzähler den Schnee, der draussen fällt und alles -Landschaft und Luft- überdeckt.
Er fühlt sich immer leichter, entlastet von sich selber, und sieht sein eigenes Gespenst, dort auf der weissen Fläche laufen.

Die Performance spielt mit der Frage "Was wird aus der menschlichen Stimme und aus der Musik, in diesem konturlosen Raum, weiss, glänzend, unheimlich still?…"

La Vie en Bô ist ein musikalisches Projekt, das sich vornimmt Texte, Ideen oder Empörungen in Ton und Stimme zu verwandeln, in einer Form die sich dem Traum und dem Gedicht nähert.

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L E S U N G

Abschied nehme ich schon immer - Rolf Persch
Gedichte herausgegeben von Norbert Hummelt

Donnerstag 30. März 2017 | 20 Uhr

2008 war Rolf Persch bei oqbo zu Gast. Er ist am 5. März 2015 im Alter von 65 Jahren gestorben.
Seine Freunde Steffen Thiemann und Norbert Hummelt haben seiner gedacht und im Sprungturm Verlag ein Buch mit seinen Gedichten herausgebracht.

Die Lesungen von Rolf Persch waren legendär, vorwiegend zu erleben im Kölner Raum, aber auch bei internationalen Festivals wie dem Steirischen Herbst.
Geschult war seine Stimme, waren seine Gedichte an Ernst Jandl, aber Einfallsreichtum und persönliche Originalität gaben ihnen ein eigenes Gepräge; den sprachlichen Spieltrieb hat er mit Klarheit und Strenge stets an der kurzen Leine geführt und so eine Vielzahl prägnanter, zeitloser Gebilde geschaffen.
Der Dichter, der so weise und lebensnah schreiben konnte, lebte seit Jahren zurückgezogen in der Eifel.




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