Foto © Sue Austin/Norman Lomax


AKTIONSWOCHE IN DER BRUNNENSTRASSE VOM 6. — 11. NOVEMBER 2017

Die Künstler*innen des Projektraums oqbo laden ein zur Aktionswoche Man ist nicht behindert, man wird behindert.
oqbo möchte Anwohner des Brunnenviertels und das Kunstpublikum der Galerie zum gemeinsamen Reflektieren über die Belange von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen im Stadtraum anregen.


Terminplan

Samstag 4. November 2017 bis Mittwoch 8. September 2017 in den Abendstunden (17 Uhr bis 21 Uhr)
Filmloop Schaufenster Sue Austin \ oqbo, Brunnenstraße 63

Montag 6. November 2017 bis Samstag 11. November 2017 | ganztägig
Mobile Baustelle \ zwischen Bernauer Straße und Voltastraße

Dienstag 7. November 2017 | 14 Uhr bis 16 Uhr
Interaktion Dennis Meier \ zwischen Bernauer Straße und Parkplatz Höhe Stralsunder Straße

Mittwoch 8. November 2017 | 14 Uhr bis 16 Uhr
Markierung im öffentlichen Raum vor der Galerie \ Brunnenstraße 63


PROGRAMM

Mobile Baustelle \ zwischen Bernauer Straße und Voltastraße Im Laufe der Woche wird eine fiktive Baustelle wandern und mit verschiedenen Textmitteilungen auf das Thema Barriere im weitesten Sinne aufmerksam machen.

Interaktion Dennis Meier \ zwischen Bernauer Straße und Voltastraße Eine Markierung konzipiert der Berliner Künstler Dennis Meier, selbst Rollstuhlfahrer, im öffentlichen Raum rund um die Galerieräume in der Brunnenstraße. Der Raum als visuelle Interaktion. Durch fokussiert gesetzte Eingriffe, mittels einfacher Materialien, wie Klebeband oder Holzbretter versucht der Künstler zu irritieren, Strukturen im öffentlichen Raum zu konstruieren, zu dekonstruieren oder zu rekonstruieren. Hierbei spielen die vorgefundenen, nicht immer barrierefreien, Gegebenheiten eine entscheidende Rolle.

Filmloop Schaufenster Sue Austin \ oqbo, Brunnenstraße 63 In den Abendstunden wird die Schaufensterscheibe von oqbo zur Leinwand. Es läuft der Filmloop Creating the Spectacle! der britischen Multimedia-, Performance- und Installationskünstlerin Sue Austin, bei der sie mit einem selbst konstruierten Unterwassermodell ihres Rollstuhls zu sehen ist. Der Künstlerin geht es in ihrem Werk darum, der negativen Konnotation des Rollstuhls als Hilfsmittel für behinderte Menschen ein Bild entgegenzusetzen. So ist einerseits das Rollstuhltauchgerät selbst ein Kunstobjekt, zum anderen besteht das Kunstwerk in den von ihr im Rahmen von Performances in offener See und in Schwimmbädern aufgeführten Unterwasser-Choreografien.

Ausstellung \ oqbo, Brunnenstraße 63 Am 12. Dezember 2017 wird im Galerieraum eine Ausstellung gezeigt werden, die dokumentarisch in Film und Foto die gesamte Aktionswoche zusammenfasst. Der Verein Rollers e.V. wird die Ausstellung eröffnen und das Projekt Bewegungsfreiräume vorstellen.

Bewegungsfreiräume | stufenweise stufenlos

Presse PDF

Eingeladen durch den Verein Rollers e. V.